Michael Aschwanden

Die Geheimnisse des Wassers sie faszinieren, werfen Fragen auf. Wo führt uns, als Teil eines komplexen Ökosystemes, unsere biologische Lebensgeschichte hin. Nutzen wir frei schwebend oder schwimmend unsere erste Ressource. wo beginnt die Urkraft – das Leben – unser Ursprung - wo leben wir - welche Spuren hinterlassen wir welche Zeichen setzten wir.

DIE INSTALLATION 

erlaubt es dem Besucher einzutauchen in die verschiedenen Klangwelten des Wassers. Sie soll den Besucher anregen. Anregen über die Ressource Wasser nachzudenken. Als Schnittstelle zwischen Besucher und Installation dient ein Stein. Er steuert gleichzeitig die Menge des Wassers und die intensivität des Tones. Dies erlaubt dem Besucher einzutauchen in die Klangwelten des Wassers. Unterstützt durch das, konsequent aus O-Tönen bestehende minuziös abgemischte, souround-file. optisch werden diese klänge durch die visuelle übertragung des Baches auf einem Bildschirm unterstützt.

Einmal aus der Quelle tropfend, dann lustvoll durch kleine ausgeformte Rinnsale schlängelnd, bis hin zu einem wild tosenden sich seinen weg bahnenden reissenden Wildbach.

DREHORT

Die Aufnahmen für die Installation entstanden im Berner Oberland oberhalb von Rosenlaui 1`328 m.ü.m. (kleinste Ortschaft der Schweiz). Von der Quelle eines Seitenarms des Weissenbaches bis hinein in die wilde Rosenlauischlucht, ausgeschliffen vor Jahrmillionen durch die Gletschermühlen des Rosenlauigletschers.

Ausstellungen:


Kunsthaus Interlaken 2003

"MetaWorx"

2003 Viper Basel

2003 UNESCO-Weltgipfel, "Digital Divide"

2004 HGKZ Zürich


Publikation:

"MetaWorx: Approaches to Interactivity" Birkhäuser Verlag Basel 2003